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Trauerfeier – gemeinsam Abschied nehmen

Wenn jemand verstorben ist, findet zumeist nach der Bestattung eine Trauerfeier statt. Die Bestattung, bzw. die Beerdigung des Verstorbenen wird zumeist auf einem Friedhof vorgenommen, so dass jeder noch einmal Abschied nehmen kann. Dort wird der Sarg oder die Urne mit Blumen und Kränzen geschmückt und es werden diverse Trauersprüche aufgesagt, um das Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen.

Die Hinterbliebenen kommen auf der Trauerfeier zusammen

Bei der anschließenden Trauerfeier ist es allen Anwesenden noch einmal möglich, das eigene Beileid, sowie die Trauer zu zeigen und den Hinterbliebenen zu kondolieren. Wer auf der Suche nach dem richtigen Trauerspruch ist, wendet sich am besten an ein professionelles Unternehmen oder macht sich im Internet schlau.

Dort gibt es viele unterschiedliche Trausprüche, die entweder religiösen oder weltlichen Inhalt haben. Alternativ kann man sich selbstverständlich auch für einen Trauerspruch entscheiden, der sich auf eine historische Persönlichkeit bezieht, wenn man auf der Trauerfeier etwas vorbringen möchte.

Wie organisiert man eine Trauerfeier?

Die Trauerfeier an sich hat zwar einen traurigen Hintergrund, doch grundsätzlich handelt es sich tatsächlich um eine Feier, bei welcher gegessen und getrunken wird. Für die Angehörigen ist es noch einmal die Gelegenheit, sämtliche Verwandten und Bekannten in Ruhe zu sprechen und sich der Situation klar zu werden. Was die Organisationen der Trauerfeier betrifft, so wird diese zumeist von den Angehörigen selbst organisiert.

Für viele stellt sich allerdings die Frage, wie man eine Trauerfeier überhaupt gestalten soll, um würdevoll Abschied nehmen zu können. Zuerst einmal gilt es, den Tod des nahestehenden Menschen zu verarbeiten, was eine besonders schlimme Situation ist. Die meisten wissen nicht, wie sie mit der Trauer umgehen sollten, weshalb sie sich in einem ganz speziellen Zustand befinden.

Dazu kommt, dass sie sich die Frage für die Trauerfeier stellen müssen, was zu tun ist und was sie auf keinen Fall vergessen dürfen, damit die Trauerfeier auch funktioniert. Am besten nimmt man Kontakt mit dem entsprechenden Bestattungsunternehmen auf und klärt sämtliche Einzelheiten des Ablaufs ab.

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7 Kommentare

  1. Wenn sich Menschen im Alter von 50 Jahren noch einmal beruflich neu orientieren, ist das an sich noch nichts Ungewöhnliches. Dass aber eine Sozialwissenschaftlerin und Dozentin der Leibniz Universität Hannover und der Evangelischen Fachhochschule zur Bestatterin umschult, ist doch nicht ganz alltäglich. Vor gut einem Jahr hat Kerstin Wockenfuß gemeinsam mit Silke Ahrens, Religionswissenschaftlerin und Lehrerin in der Erwachsenenbildung in Verden, das Bestattungsunternehmen „Abschied“ gegründet. Bisher galt das Bestattungswesen als reine Männerdomäne. Aus der Tradition der Fuhrleute und Tischler stammend wurde man in den Beruf hinein geboren oder heiratete hinein. Doch mittlerweile eröffnen immer mehr Frauen Bestattungsinstitute. Die Entwicklung kommt aus der Hospizbewegung. Die Frauen wollen dem auf Kompetenz, Schnelligkeit und Diskretion ausgerichteten konventionellen Bestattungsgewerbe seine traditionelle Trauerkultur zurückgeben, die Raum lässt für ein würdevolles Abschiednehmen und für Gefühle.