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Beileidsschreiben Texte

Ein Beileidsschreiben zu verfassen ist nicht ganz leicht. Zum einen steht man selber noch unter dem Schock und der Trauer einen guten Bekannten, Freund oder gar Verwandten verloren zu haben. Zum anderen ist es nicht leicht in einem solchen Fall, die richtigen Worte zu finden.

Man sollte auf jeden Fall daran denken, das Beileidsschreiben handschriftlich zu verfassen. Ein paar ehrlich gemeinte Worte über den Verstorbenen und über die eigene persönliche Trauer sind angebracht. Nur darauf zu achten wäre, dass man nicht übertreibt, den Verstorbenen über den grünen Klee hinaus lobt.

Textvorlage 1:

Hier der erste Vorschlag, dem man dem Beileidsschreiben beifügen kann. Dabei handelt es sich hier um tröstende Worte an eine Mutter, die ihr Kind verloren hat.

Starb dein Kind. Nun weine!
Und dann wirst du glücklich sein.
Denn das zarte, kleine
Leben schwand noch quellenrein.
Lausche, was mit frommen
Worten die Erinnerung spricht.
Schlimmes konnte kommen.
Nach dem Tode kommt es nicht.
Paßt ein Kinderröckchen
Niemals der erwachsenen Frau.
Abgeschnittene Kinderlöckchen
Werden nimmer grau.

Joachim Ringelnatz