Beileidskarte schreiben geschäftlich

Stirbt ein Geschäftspartner, Langjähriger Mandant oder Mitarbeiter ist das Beileidskarte schreiben nicht nur eine Angelegenheit des Herzens, sondern gehört ebenso zum guten Ton. So sollte das Kondolenzschreiben auf keinen Fall aus einem Vordruck samt Unterschrift bestehen. Es gilt echte Anteilnahme auszudrücken und im gleichen Zuge den Verstorbenen zu würdigen.

Es ist weder einfach, noch angenehm berufliche Beileidsbekundungen zu verfassen. Dennoch kommt es häufiger vor, als gewünscht, dass diese in der Geschäftswelt getätigt werden müssen. Geschäftliche Kondolenzschreiben sollen aber weder zu theatralisch, noch zu pathetisch klingen. Allzu kreativ sollten diese ebenfalls nicht sein, denn oftmals wirken diese eher unglaubwürdig und verwirren die Angehörigen in ihrer Trauer nur zusätzlich.

Was gilt es in die Beileidskarte zu schreiben?

Geht es um einen verstorbenen Mitarbeiter, kann man in die Beileidskarte, beispielweise, die angenehme Mitarbeit in Worte fassen. Außerdem ist es möglich die Verdienste für das Unternehmen hervorzuheben. Durchaus spendet es ebenfalls Trost, wenn die Angehörigen erfahren, wie Beliebt der Verstorbene in der Firma war.

Gilt es die Trauerkarte von allen Kollegen unterschreiben zu lassen?

Eine geschäftliche Beileidskarte sollte lediglich vom Vorgesetzten unterschrieben werden. Alle anderen Arbeitskollegen sollten sich hier zurückhalten. Wer hingegen mit dem Verstorbenen befreundet war, sollte eine eigene, persönliche Trauerkarte schreiben. Es passt nicht zu einer Beileidskarte, wenn dort zehn oder mehr Unterschriften zu finden sind. Demnach kondoliert die jeweilige Führungskraft im Namen der anderen Mitarbeiter gleich mit. Wobei dies lediglich für eine Trauerkarte gilt, denn bei einer Traueranzeige in der Zeitung wäre es wieder anders.

Manche setzen auf einer Traueranzeige anstatt auf eine Beileidskarte

Auch die Veröffentlichung einer Traueranzeige durch den Arbeitgeber ist möglich und zählt zum guten Stil. Mit dieser Würdigungsform zeigt man ebenfalls seine Betroffenheit, wie Wertschätzung. Dies gilt dann nicht nur für den verstorbenen Mitarbeiter, sondern ebenso gegenüber Mandanten, wie Geschäftspartnern. Ganz öffentlich zeigt man auf diese Weise seine besondere Anteilnahme. Wobei in diesem Fall alle Kollegen und Geschäftspartner namentlich erwähnt werden dürfen.

Unterstützung anbieten

Durchaus ist es auch bei einer geschäftlichen Beileidskarte üblich den Angehörigen Hilfe anzubieten, wenn diese auch ehrlich gemeint ist. Gerade, wenn es sich um einen langjährigen Mitarbeiter eines Unternehmens handelt, gehört es zum guten Ton, dass der Arbeitgeber in der Beileidskarte seine Hilfe anbietet und diese auch ernst nimmt, wenn sie dann eingefordert wird.

Fazit: Todesfälle in der Geschäftswelt passieren. So erfordern auch diese stets einen sensiblen Umgang mit den Hinterbliebenen. Sowohl als Geschäftspartner, als auch als Arbeitgeber gilt es demnach auch hier Wertschätzung, sowie Mitgefühl zu zeigen. Beileidswünsche sollten ebenfalls in der Geschäftswelt nicht nur zum guten Stil gehören, sondern ebenso eine Herzensangelegenheit sein. Ein, ein Satz Vordruck mit lediglich einer Unterschrift des Geschäftsführers ist hier nie die richtige Wahl, denn auch eine geschäftliche Beileidskarte sollte stets echte Anteilnahme ausdrücken und den Angehörigen Trost in dieser schweren Zeit spenden.

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