Geld in Trauerkarte z.B. für Grabschmuck

Nach, wie vor, ist die Frage, ob Geld in eine Trauerkarte gelegt werden darf, stark umstritten. So sind Geldspenden zwar in der heutigen Zeit in vielen Bereichen Gang und Gebe, allerdings gibt es auch immer noch einige Menschen, die eine solche als Beleidigung ansehen.

Durchaus gibt es aber Möglichkeiten im Vorfeld herauszufinden, ob Geld in einer Trauerkarte für den Grabschmuck oder Ähnliches gerne gesehen werden. Gerade eine Erdbestattung ist nun einmal nicht gerade günstig und einige Hinterbliebene äußern sogar im Vorfeld den Wunsch einer Geldspende für Grabschmuck.

Wie verschenken Sie Geld in einer Trauerkarte richtig?

Wer sich nicht sicher ist, ob Geld in einer Trauerkarte erwünscht ist, kann natürlich diskret nachfragen. Auf diese Weise muss niemand befürchten, dass er hier mit seinem Kondolenzschreiben ins Fettnäpfchen tritt.

Folgende Tipps gilt es außerdem zu beherzigen:

  1. Nicht selten steht in der Traueranzeige geschrieben, dass Geldspenden für den Grabschmuck verwendet werden. In diesem Fall ist es sogar erwünscht, dass Geld in die Trauerkarte gelegt wird.
  2. Legen Sie Geld in die Trauerkarte damit die Hinterbliebenen dieses für Grabschmuck verwenden, können Sie ruhig einen Vermerk für den Zweck der Spende hinterlassen. Worte, wie „Für Blumen“ finden sich immer öfter in solchen Kondolenzschreiben.
  3. Ohne einen entsprechenden Hinweis hingegen kann Geld in einer Trauerkarte einen schlechten Eindruck hinterlassen. So könnten die Angehörigen annehmen, dass Sie vermuten, dass ohne diese Geldspende keine schöne Bestattung für den Verstorbenen möglich ist.
  4. Wie viel Geld in eine Trauerkarte gelegt wird, hängt stets davon ab, wie Sie zu dem Verstorbenen standen. Je enger die Beziehung war, desto mehr Geld darf in das Kondolenzschreiben gelegt werden. Es gilt hier jedoch stets, dass nicht weniger als zehn Euro gegeben werden.
  5. Wer nicht so gerne Geld in die Trauerkarte steckt, kann hier auch einen Gutschein von einem Blumenhändler hineinlegen. Auch ein Gutschein von der Friedhofsgärtnerei ist erlaubt. Vor allem, wenn die Angehörigen vorab verlauten lassen haben, dass sie keine Geldgeschenke wünschen.

Urnenbestattung – Dennoch Geld in eine Trauerkarte für Grabschmuck legen?

Auch, wenn der Verstorbene vor der Bestattung eingeäschert wird, sind Geldspenden bei den Hinterbliebenen oftmals gerne gesehen. Schließlich findet sich auf dem Grab nicht viel Platz für diverse Trauergestecke oder gar Trauerkränze. Geld, welches die Angehörigen in der Karte finden, wird dann meist für den Grabschmuck, wie Grabstein und Ähnliches verwendet. Manchmal wird die Spende dann ach für die erste Bepflanzung verwendet, wenn dieses bei dem Urnengrab vorgesehen ist.

Fazit: Geld in eine Trauerkarte für Grabschmuck zu legen, ist inzwischen schon fast gängig. Dennoch ist es vorab immer ratsam diskret nachzufragen oder aber den Vermerk „Für Grabschmuck“ in dem Kondolenzschreiben zu hinterlassen. Ohne irgendeinen Hinweis Geld in eine solche Karte zu legen, empfinden einige Menschen als beleidigend.

So manch ein Angehöriger glaubt dann, dass hier vermutet wird, dass das nötige Kleingeld für eine ehrenvolle Beerdigung fehlt. Um nicht in dieses Fettnäpfchen zu treten, empfiehlt es sich im Vorfeld nachzufragen, ob Geld für den Grabschmuck in die Trauerkarte gelegt werden darf. Ist dies nicht möglich, gilt es einen entsprechenden Vermerk zu hinterlassen.

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