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Kondolenz – Wichtiger denn je

In der heutigen Kultur der Trauer, ist die Kondolenz ein wesentlicher Bestandteil, wenn jemand gestorben ist. Den Bekannten und Freunden ist es dadurch möglich, den Angehörigen ihr Beileid auszudrücken. Kondolieren kann man auf unterschiedliche Art und Weise, entweder schriftlich oder mündlich, bzw. besteht auch die Option, sein Beileid durch ein so genanntes Kondolenzbuch auszudrücken.

Oft wird man gebeten, von Beileidsbezeugungen Abstand zu nehmen

Die Angehörigen teilen oft durch entsprechende Traueranzeigen mit, dass sie von Beileidsbezeugungen Abstand nehmen wollen, die direkt am Grab stattfinden. Deshalb ist es von hoher Wichtigkeit, den Hinterbliebenen das Mitgefühl auf schriftliche Art durch ein Kondolenzschreiben zu zeigen.

In den meisten Fällen benützt man dafür weißes Briefpapier oder eine Trauerkarte mit einem Umschlag, der schwarz umrandet ist. Es gilt vor allem zu berücksichtigen, das Schreiben per Hand zu verfassen, so dass man dadurch den Angehörigen etwas Trost spenden kann.

Manchmal werden Spenden statt Blumenkränze gewünscht

Wird jemand bestattet, so sollte man darauf achten, die Angehörigen in ihrer Trauer nicht mit Beileid zu überhäufen. So reicht es zum Beispiel völlig aus, wenn man dies am Ende der Trauerfeier direkt am Grab des Verstorbenen tut. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, das Mitgefühl würdevoll auszusprechen und trotzdem die Angehörigen nicht zu überfordern, bzw. gar zu bedrängen.

Noch viel wichtiger, als das eigene Mitgefühl zu zeigen ist es, für die Angehörigen Hilfe anzubieten. Was die Hinterbliebenen vor allem brauchen ist Trost, vielleicht mit Hilfe eines Seelentrösters, damit sie den Verlust überstehen können. Deshalb sind kleine Gesten oder freundliche Worte oft ein wahrer Segen. Ein gutes Beispiel wäre, die Angehörigen bei der gesamten Organisation der Bestattungsvorgänge zu unterstützen, alternativ kann man auch anbieten, in der Zeit der Trauer immer ein offenes Ohr für die Betroffenen zu haben.

Das kann mehr helfen und bewirken, als irgendwelche Worte, die direkt am Grab bei der Beerdigung gesprochen werden. Manchmal kommt es vor, dass die Angehörigen um Spenden, statt um Karten, Blumen, Kränze oder Geschenke bitten. Das kommt dann vor, wenn der Verstorbene bis zuletzt an einer schweren Krankheit gelitten hat oder für einen langen Zeitraum für eine wichtige Arbeit engagiert war.

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