Wie viel Geld gibt man in die Trauerkarte?

Nach, wie vor ist der Tod ein äußerst sensibles Thema. Jeder Hinterbliebene geht anders mit seiner Trauer um, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Eine Trauerkarte bzw. eine pietätvolle Beileidsbekundung zu verfassen, stellt daher zahlreiche Menschen vor eine Herausforderung. So manchem fällt es hier sehr schwer die richtigen Worte zu finden. Außerdem stellen sich viele dann noch die Frage, wie viel Geld man überhaupt in eine Trauerkarte legt? Ist eine Geldspende überhaupt üblich in einem Kondolenzschreiben?

Was kommt rein in eine Trauerkarte?

Ein jeder Mensch muss sich eines Tages zum letzten Mal von einem geliebten Menschen verabschieden. Sobald man vom Tod einer Person hört, gilt es daher zu reagieren. Ganz egal, ob es sich hier um den Nachbarn, den Arbeitskollegen, einem Bekannten oder einem entfernten Verwandten handelt, es gilt sein Beileid auszudrücken und den Angehörigen Trost zu spenden. Aus diesem Grund sollte das Verfassen einer Trauerkarte nicht auf die lange Bank geschoben werden.

Auf keinen Fall gilt es in diesem Fall die ersten Trauertage abzuwarten. Im Todesfall sollte man unverzüglich handeln. Für die Hinterbliebenen ist alles andere als schön, wenn so Tage nach der Bestattung mit Beileidsbekundungen überschüttet werden.

Neben dem richtigen Feingefühl, um die passenden richtigen Worte für die Beileidsbekundung zu finden, legen viele außerdem auch noch Geld in die Trauerkarte. Kurze Vermerke, wie „Für Blumen“ oder „Für Grabschmuck“ sorgen dann dafür, dass die Trauernden die kleine Geldspende nicht als Beleidigung auffassen.

Wobei immer mehr Angehörige bereits im Vorfeld verlauten lassen, dass eine Geldspende lieber gesehen ist, als Blumen.

Wie hoch sollte der Geldbetrag in einer Trauerkarte sein?

Eine klare Regelung, wie hoch der Geldbetrag in einer Trauerkarte sein sollte, gibt es im Grunde nicht. So hängt es meist davon ab, wie eng die Beziehung zum Verstorbenen war, als dieser noch lebte. Handelt es sich demnach lediglich um einen Bekannten bzw. um einen Kollegen mit dem man eher weniger zu tun hatte, ist eine kleine Geldspende häufig angebracht. Weniger, als zehn Euro gilt es aber dennoch nicht in eine Trauerkarte zu legen.

Hört man hingegen vom Tod eines unmittelbaren Nachbarn mit dem man einige schöne Stunden zu Lebzeiten verbracht hat oder aber ein guter Freund ist verstorben, sollte der Geldbetrag schon ein wenig höher ausfallen. Im Grunde gilt hier, je näher man dem Verstorbenen stand, desto mehr Geld wird in eine Trauerkarte gelegt. Wie viel dies am Ende ist, bleibt aber jedem selbst überlassen. Zumal es hier natürlich ebenso eine Rolle spielt, wie gut man selbst finanziell dasteht.

Durchaus gibt es aber auch Hinterbliebene, die kein Geld in einer Trauerkarte wünschen. Wer hier Angst hat mit seiner Geldspende in ein Fettnäpfchen zu treten, sollte im Vorfeld diskret anfragen, ob diese Gabe als wohlwollend angesehen wird. Zumal es ebenso möglich ist, anstatt Geld, einen Gutschein von der Friedhofsgärtnerei oder einem Blumenladen, in das Kondolenzschreiben zu legen.

Wie viel Geld gibt man in die Trauerkarte – Fazit:

Geht es um die Frage, wie viel Geld man in eine Trauerkarte legt, sind die Antworten recht unterschiedlich. Feste Vorgaben gibt es in diesem Fall nicht, denn jeder kann eigenständig entscheiden, wie hoch der Geldbetrag sein soll. In der Regel gilt, je besser man den Verstorbenen kannte, desto mehr Geld legt man in eine Trauerkarte. Wobei es aber auch Hinterbliebene gibt, die keine Geldspende wünschen. Einige Angehörige handhaben es so, dass das Geld aus den Trauerkarten einem wohltätigen Zweck gespendet wird. Oftmals finden sich die genauen Daten der gewünschten Organisation dann in der Todesanzeige.

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