Beileidskarten – Taktvolle Trauerkarten für Beileidsbekundungen

Die Menschen haben das Sterben nicht verlernt, allerdings den Umgang mit den Tod, denn dieser wurde früher noch ganz bewusst im Alltag erlebt, wie wahr genommen. Heute ist es fast schon zum Tabu geworden, denn viele Menschen sterben heute in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Hospize. Tritt dann ein Todesfall ein, wissen viele gar nicht mehr, wie sie damit umgehen sollen, geschweige denn was als angemessenes Verhalten von ihnen erwartet wird.

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Wann verschicke ich eine Beileidskarte?

Die Trauerkarte oder auch Beileidskarte ist bei einem Todesfall ein Weg, den Hinterbliebenen des Verstorbenen das eigene Beileid auszusprechen. Mit der Karte soll schließlich die persönliche Anteilnahme kundgetan und dem Empfänger mitgeteilt werden, dass er mit seiner Trauer nicht alleine ist. Üblicherweise wird eine Beileidskarte verschickt unmittelbar nachdem man vom Tod des lieben Menschen erfahren hat.

Durchaus ist es aber ebenfalls möglich die Trauerkarte kurz nach der Beisetzung zu versenden. Dies kann, zum Beispiel, angebracht sein, wenn man selbst nicht am Begräbnis teilnehmen konnte. Auch, wenn der Verstorbene nicht zu den engen Vertrauten gehört hat und aus diesem Grund vielleicht keine persönliche Beileidsbekundung angebracht ist, kann eine Beileidskarte geschrieben werden.

Was schreibe ich in eine Beileidskarte?

Glücklicherweise kommen die meisten Menschen eher selten in die Situation eine Beileidskarte schreiben zu müssen. Wenn dieser Fall dann doch eintritt, fällt es vielen schwer die passenden Worte zu finden. Aus diesem Grund werden auf den Karten gerne Trauergedichte oder Trauersprüche verwendet, um die eigenen Gedanken besser ausdrücken zu können.

Die Texte können helfen, um die schwierige Situation richtig in Worte zu fassen. In einer Beileidskarte sind tröstende Worte immer angemessen. Diese sollen den Angehörigen unterstützen und im besten Fall ein wenig trösten. Für die Betroffenen ist es meist wichtig zu wissen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Viele nutzen heute Trauersprüche von bekannten Philosophen, Autoren oder anderen berühmten Persönlichkeiten.

Welche Farbe sollte eine Beileidskarte haben?

Hierzulande gilt Schwarz als Farbe der Trauer. So sind Beileidskarten auch meist eher in dezenten Farben gehalten. Wer keine Beileidskarte kaufen möchte, kann diese ebenso selbst gestalten, sollte allerdings stets darauf achten, dass er gedeckte Farben wählt. Bei Trauerkarten aus dem Handel sind oftmals Symbole, wie Kreuze, betende Hände oder Lilien auf der Vorderseite zu finden.

Beileidskarten - Taktvolle Trauerkarten für Beileidsbekundungen
Beileidskarten – Taktvolle Trauerkarten für Beileidsbekundungen

An wen kann eine Trauerkarte verschickt werden?

Die Trauerkarte richtet sich in der Regel immer an den nächsten Angehörigen. Formulierungen, wie „An das Trauerhaus Müller“ sind allerdings inzwischen aus der Mode gekommen und werden heute nicht mehr verwendet. Demnach gilt es die Trauerkarte an eine Person oder noch besser an die betroffene Familie zu richten.

Wie unterschreibt man eine Beileidskarte?

Am Ende der Beileidskarte gilt es stets noch einmal Worte der Anteilnahme und des Mitgefühls zu verwenden. Je nachdem wie eng die Beziehung zu den Hinterbliebenen ist, kann man zwischen verschiedenen Formulierungen wählen.

Folgende Formulierungen sind möglich:

  • Wir trauern mit Dir
  • Mit stillem Gruß
  • Aufrichtige Anteilnahme
  • In liebevoller Verbundenheit
  • Fühle Dich von mir umarmt
  • Ein stiller letzter Gruß

Zumal am Ende auch eine Unterschrift unter die Formulierung gesetzt werden sollte, damit das Schreiben nicht kalt und anonym wirkt.

Fazit: Viele Menschen haben den Umgang mit dem Tod inzwischen verlernt und wissen gar nicht mehr worauf es beim Verfassen einer Trauerkarte ankommt. Durchaus ist es aber gar nicht so schwer seine eigenen Trauer auszudrücken und den Hinterbliebenen wenigstens ein bisschen Trost zu spenden.

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