Mit Hund auf den Friedhof

Ist die Mitnahme des Hundes auf Friedhöfen überall erlaubt?

Friedhöfe sind ein Ort der Ruhe und der Stille. Nirgendwo sonst geht es so gesittet und leise zu, wie bei einer Ruhestätte. Diese Chance nutzen viele Menschen um einen Spaziergang entlang der Gräber zu unternehmen, um Ruhe und Kraft zu tanken. Zu entschleunigen. Auch der ein oder andere Hundebesitzer geht sicherlich gerne mit Hund auf den Friedhof für einen Spaziergang.

Doch darf er das eigentlich? Sind Hunde bzw. Tiere allgemein auf einem Friedhof gestattet?

Tiere sind meist tabu!

Für viele Friedhöfe gilt leider ein Verbot von Tieren, sodass diese für einen kurzen Spaziergang dann eher zuhause bleiben müssen. Das Verbot wird damit begründet, dass die Tiere mehr instinktgesteuert sind. Sieht ein Hund beispielsweise ein Eichhörnchen und will es unbedingt jagen, dann rennt er auch los.

Dabei könnte dieser über Gräber und Grabanlagen rennen und springen ohne Rücksicht auf Verluste. Der Schaden kann ziemlich in die Höhe schnellen, was man lieber vermeiden möchte. Zusätzlich gibt es auch Menschen auf dem Friedhof, die Angst vor Hunden haben. Da kann das Tier natürlich noch so lieb sein; eine Angst bleibt bestehen und das sollte man seinen Mitmenschen gerade in der friedlichen Lage nicht zumuten.

Es ist Ortssache

Ob Du mit Hund auf den Friedhof gehen darfst ist allerdings von jeder Anlange unterschiedlich. Manchmal ist es gestattet, meistens nicht. Wichtig ist, dass Du bei dieser Frage die Ge- und Verbotstafeln an den Eingängen des Friedhofs liest und beachtest. Manchmal steht nichts weiter zum Thema „Mit Hund auf den Friedhof“, teilweise sind Hunde an einer kurzen Leine zu führen und anderswo ist die Mitnahme des Hundes verboten.

Hier gibt es wieder einen ziemlichen Unterschied zwischen den städtischen und ländlichen Friedhöfen. Diesen Unterschied haben wir bereits bei dem Thema „Verhalten auf dem Friedhof“ thematisiert. Auf dem Land ist es viel häufiger der Fall, dass man den knuddeligen Vierbeiner mitnehmen darf.

Es ist auch ein wenig Geschmackssache, was man dem Tier zumuten möchte. Friedhof ist nicht gleich Friedhof, sodass man natürlich durch eine Park-ähnliche Anlage streifen kann, es aber auch teilweise richtige Kieselsteinwüsten gibt. Vielleicht ist letzteres ja gerade nicht so gut zum Spazieren geeignet.

Achte auf das Verhalten des Hundes

Darf der Hund mit auf den Friedhof, dann ist es natürlich wichtig einen Blick auf das Verhalten des Hundes zu werfen. Herumwühlen, freies Herumlaufen und Geschäfte verrichten, das sollte man lieber unterbinden. Ich glaube niemand freut sich, wenn es ein Häufchen auf dem Grab seiner Liebsten findet.

Kommt es doch mal zu einem Malheur, dann dieses bitte unbedingt entfernen und nicht einfach liegen lassen. Auch von den Gräbern sollte man den Hund lieber fernhalten. Eine ordentliche Verhaltensweise, wo der Hund nach an seinem Herrchen bleibt ist sehr willkommen.

So sollte die Aufmerksamkeit auch Dir gelten, damit der Hund nicht spontan ein wildes Tier erspäht. Kommt es dann zur Jagd können Gräber beschädigt werden und die hingabevolle Arbeit der Verbliebenen ist zerstört. Die Sachbeschädigung kann dann bei mehreren Gräbern schnell in die Höhe gehen. Von daher lieber das Tier eng bei sich behalten.

Tags
Back to top button