Zwischen den Welten

Tritt der klinische Tod ein, besteht die Möglichkeit einer Nahtoderfahrung. Es sind keinerlei Gehirnaktivitäten mehr festzustellen, dennoch arbeitet das Bewusstsein weiter und das auf einer erweiterten Ebene, so, wie man es in einem körperlichen Normalzustand nie erleben würde. Es ist, als würde man neben sich stehen und kann Dinge auf eine Art wahrnehmen, wie es vorher nie möglich war.

Nahtoderfahrungen – es passiert öfter als gedacht

Viele Menschen glauben nicht an Nahtoderfahrungen, denn für sie ist es schwer, etwas nicht Fassbares zu verstehen. Dennoch haben weitaus mehr Menschen diesen außerkörperlichen Bewusstseinszustand erleben dürfen, als man glauben mag. In Deutschland sind es etwa vier Millionen Menschen mit Nahtoderfahrung. Diese können von ihren Erlebnissen berichten, da die Medizin immer fortschrittlicher wird und es immer effektivere Wiederbelebungsmaßnahmen gibt. Wer zwischen den Welten wandelt, kann so wieder zu seinem Erden-Ich zurückgeholt werden und erhält so die Möglichkeit, das Erlebte und Gesehene zu verarbeiten und anderen mitzuteilen. Weit verbreitet ist die Annahme, dass es sich dabei nur um Halluzinationen oder etwa Sauerstoffmangel handelt. Nahtoderfahrungen wurden jedoch eingehend erforscht und untersucht um zu belegen, dass das Bewusstsein nicht mit dem klinischen Tod endet. Es kann fortbestehen, es verschwindet nicht.

Wie sich eine Nahtoderfahrung systematisieren lässt

Was die meisten Nahtoderfahrungen gemeinsam haben, ist das Bewusstsein, tot zu sein. Dabei wird jedoch keinerlei Angst empfunden, ganz im Gegenteil, es wird von einem Gefühl des Friedens und der Schmerzfreiheit berichtet. Zudem werden Raum und Zeit aufgehoben. Durch eine Bewusstseinserweiterung kann sich der Betroffene quasi überall hin denken, wo er möchte. Er ist, als würde er neben sich stehen und die Situationen als Außenstehender beobachten. Auch vorausgegangene Verstorbene können gesehen werden. Und auch die bekannte Lebensrückschau tritt ein, bei der der Betroffene mit allem erlebten konfrontiert wird, bis er schließlich, meist widerwillig, in den eigenen Körper zurückkehrt. Dies ist in der Regel der Moment, in dem die Wiederbelebungsmaßnahmen Erfolg zeigen.

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