Wiederbelebung bei den Ägyptern

Wiederbelebung: Wie versuchten es die alten Ägypter?

Zuvorderst wurden im alten Ägypten Mumien wiederbelebt. Dabei berührte der Einbalsamierungspriester, der die hundekopfartige Maske des Anubis trug, beim Ritual der Mundöffnung die Mumie mit einem Dechsel, einem gekrümmten Bildhauerwerkzeug.

So gab er dem Vorstorbenen die Sinne zurück, damit er im Jenseits wieder essen, trinken, sehen, hören und sprechen konnte.

Doch auch für den Alltag kannten die Ägypter verschiedene praktische Methoden, einen Menschen wiederzubeleben. So wurden Leblose mit heißer Asche abgerieben, man legte erhitzte Kohlen auf den Brustkorb des Patienten, um ihn zu erwärmen und die Atmung und den Herzschlag wieder in Gang zu setzen.

Zudem versuchte man es mit Auspeitschen oder man hängte den Körper kopfüber auf, oder man band ihn auf ein Pferd, das man dann herumgallopieren ließ. Aber auch die Mund-zu-Mund Beatmung war bekannt. Hebammen praktizierten sie bei Neugeborenen. (Quelle: Brockhaus- Was so nicht im Lexikon steht 2014)

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