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US-Sondergesandter für Afghanistan und Pakistan gestorben

US-Sondergesandter für Afghanistan und Pakistan, Richard Holbrooke ist tot.

Der Tod des wichtigen und prominenten Diplomaten, ist ein schwerer Verlust für die Amerikaner. Holbrooke war einer der wichtigsten diplomatischen Vertreter im südasiatischen Krisenherd. Der 69-jährige Richard Holbrooke starb am Montagabend an den Folgen eines Risses in der Hauptschlagader.

Holbrooke galt als Architekt des 1995 unterzeichneten Dayton-Friedensabkommens, das den Krieg in Bosnien beendete.

Der Diplomat war schon am Freitag während einer Sitzung in Washington zusammengebrochen und wurde daraufhin 21 Stunden lang operiert worden. Sein Zustand galt als lebensbedrohlich.

Holbrooke wurde im Januar 2009 von US-Präsident Obama damit beauftragt, sich um die Krisenherde in Afghanistan und Pakistan zu kümmern. Viele Male war Holbrooke in dieser Zeit in die Region gereist. Holbrooke setzte sich mit Nachdruck auch dafür ein, dass die ökonomische Entwicklung in Afghanistan und Pakistan vorangetrieben werden müsse.

Holbrooke wurde am 24. April 1941 in New York City geboren. Seine Mutter stammte aus Stuttgart. Im September 1993 – 1994 war er US-Botschafter in Bonn.

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