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Urne von Hanne Hiob (geb. Brecht) beigesetzt

Die Urne mit der Asche von Hanne Hiob ist am Mittwoch auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte beigesetzt worden.

Das Urnengrab der Tochter des Dramatikers Bertolt Brecht (1898-1956) befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der letzten Ruhestätte des Vaters. Die Schauspielerin, Tänzerin und engagierte Antifaschistin war am 23. Juni im Alter von 86 Jahren in ihrer Heimatstadt München verstorben. Sie entstammt der ersten Ehe Brechts mit der Opernsängerin Marianne Zoff (1893-1984). Hiob wurde als Hanne Marianne Brecht am 12. März 1923 geboren.


Hanne Hiob wirkte an Theatern in Berlin, Wien, Salzburg und München. In Hamburg agierte sie unter der Regie von Gustaf Gründgens. Für Aufsehen sorgte ihr „Anachronistischer Zug“, den Hiob erstmals am 23. Mai 1979 mit linken Künstlern und der westdeutschen Friedensbewegung zelebrierte. Auch Vertreter der Kommunistischen Partei Deutschlands erinnerten am Dienstag während der Urnenbeisetzung an die enge Zusammenarbeit mit Hiob. (ddp)

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