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Urne vom Berliner Mauermuseums-Gründer steht seit 6 Jahren im Krematorium

Morgen jährt sich sein Todestag, aber auch fast 6 Jahre nach seinem Tod findet die Totenasche von Rainer Hildebrandt noch nicht ihre letzte Ruhe. Hintergrund ist der Streit zwischen der Hildebrandt Witwe und dem Berliner Senat um die letzte Ruhestätte des Publizisten und Mauermuseum- Gründers vom Checkpoint Charlie. Dieser hatte testamentarisch gewünscht, dass die Urne neben seinem Freund und NS-Widerstandskämpfer Albrecht Haushofer bestattet wird. Dieser wurde in einem Massengrab auf dem Friedhof Wilsnacker Strasse in Moabit beigesetzt.

Der Berliner Senat lehnt aber eine Urnenbestattung auf dem Friedhof in Moabit ab, da dieser Friedhof seit 1952 geschlossen ist. Alexandra Hildebrandt will für eine Bestattung weiter kämpfen und schrieb schon Eingaben an das Kanzleramt sowie das Bundespräsidialamt. Bis zu einer endgültigen Einigung, bleibt die Urne des Verstorbenen im Krematorium Ruhleben stehen.

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