Totenschein- wichtiges Dokument für Hinterbliebene

Nachdem der erste Schock über die Todesnachricht überwunden ist, stellt sich für die Hinterbliebenen schnell die Frage nach der Ausgestaltung der Bestattung. Ist der letzte Wille des Verstorbenen nicht schriftlich festgelegt, entscheiden die Hinterbliebenen.

Empfohlen wird die Festlegung der Bestattungsmodalitäten im Rahmen eines Testaments, denn dies ist für die Hinterbliebenen rechtlich bindend. Ohne ein Testament bzw. festgehaltenen Letzen Willen des Verstorbenen, können die Angehörigen letztlich über alle Abläufe + Gestaltung der Bestattung selbst entscheiden. Die Rangfolge sieht dann vor, -das der Wille vom Ehegatten des Verstorbenen-, wenn dieser nicht vorhanden, der Wille der Kinder bzw. derer Ehegatten vor dem der anderen Verwandten gilt.


Der Totenschein wird vom Hausarzt bzw. Notarzt ausgestellt und ist das offizielle und wichtigste Dokument für die Hinterbliebenen. Tritt der Tod in einem Heim bzw. Krankenhaus ein, so ist es die Aufgabe von deren Mitarbeiter sich mit einem Arzt in Verbindung zu setzen, um den Tod zu bescheinigen.

Ohne einen ausgestellten Totenschein, darf der  Bestatter, den Verstorbenen nicht überführen.

Fast zwei-drittel der Bundesbürger wählen auch heute noch die traditionelle Bestattung- die Erdbestattung. Des weiteren verzeichnen die Bestattungsformen der Feuerbestattung bzw. der Seebestattung, hohe Zuwachszahlen. Die Feuer- oder Seebstattung muss entweder durch den Verstorbenen schriftlich gewünscht/ oder durch die Hinterbliebenen schriftlich verfügt werden. Die verschiedenen Arten einer Bestattung finden Sie in den Erläuterungen auf unserer Webseite.

In Deutschland sieht das Gesetz eine Sargbestattung bzw. Urnenbestattung, grundsätzlich nur auf einem Friedhof vor. Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag zum Thema Friedhofszwang.

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