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Totenasche im eigenen Garten: Bestattungsrecht in Bremen reformiert

Als erstes Bundesland Deutschlands, schafft Bremens Bürgerschaft durch eine Gesetzesänderung des Friedhofs- und Bestattungswesen die Möglichkeit, das Hinterbliebene künftig die Asche ihrer verstorbenen Angehörigen im eigenen Garten verstreuen können.

Dies war bisher im deutschen Bestattungsrecht nicht vorgesehen.

Die Reformierung sieht vor, dass die Asche von Verstorbenen künftig auf Privatgrundstücken oder besonders ausgewiesenen öffentlichen Flächen verstreut werden darf, wenn der Verstorbene dies vor seinem Tod schriftlich so verfügt hat und muss seinen Hauptwohnsitz im Land Bremen gehabt haben. Eine notarielle Verfügung soll nicht notwendig sein. Die Aufbewahrung der Urne zu Hause, wurde allerdings abgelehnt.


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