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Tierbestatter lässt seine Hündin im Sarg Probe liegen

Es gibt einige Arten von ausgebildeten Hunden – die einen helfen Blinden bei der Verrichtung ihrer täglichen Arbeiten, andere wiederum erschnüffeln für den Zoll Drogen oder nehmen die Spur böser Buben auf. Ein kleiner achtjähriger Pinscher aus der Nähe von Leipzig arbeitet dagegen in der Trauer-Branche: Die kleine Hündin ist Sarg-Testerin bei einem Tierbestatter. So etwas ist wohl auch in Deutschland einmalig!

Herrchen der Hündin ist ein junger Tierbestatter aus Sachsen. „Ohne die Hündin geht im Geschäft gar nichts. Sie ist mein bestes Verkaufsargument, sozusagen für die Qualitätskontrolle unserer Särge zuständig“, erzählt der Bestatter. Bevor die nämlich verkauft werden, legt sich das Hündchen in jeden rein. Und die Kunden mögen den pietätvollen Pinscher. „So sehen sie: Wenn der Sarg meiner Hündin gefällt, hätte er wohl auch ihrem verstorbenen Liebling gefallen…“, so der Bestatter.

Dass die Kundschaft des Tierbestatters da ähnlich denkt sieht man daran, dass die trauernden Tierhalter schon mal 500 Euro und mehr für eine Bestattung in einem individuell gestaltetem Sarg investieren.

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