Prominente Trauerfälle: Berthold Beitz

Geboren: 26. September 1913
Gestorben:  30. Juli 2013

Der deutsche Unternehmer und Manager, Berthold Beitz, ist tot. Er starb am 30. Juli 2013, im Alter von 99 Jahren auf Sylt.

Der erfolgreiche Nachkriegsunternehmer, galt schon zu Lebzeiten als Legende – als starker Mann des größten deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp.

Der im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern geborene Berthold Beitz, war im Jahre 1953 von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach als persönlicher Generalbevollmächtigter zu Krupp geholt worden und war bis zu seinem Tod der Vorsitzende des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.


In der Zeit des Zweiten Weltkriegs rettete Beitz mehreren hundert jüdischen Zwangsarbeitern das Leben, indem er sie als unentbehrlich für die Erdölindustrie einstufte und in den von ihm verwalteten Fabriken beschäftigte.

Berthold Beitz war in den Jahren von 1972 bis 1988 Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und zwischen 1984 und 1988 auch Vizepräsident des IOC´s.

Beitz war seit 1939 mit seiner Frau Else verheiratet. Aus der Ehe gingen 3 gemeinsame Kinder hervor.

Berthold Beitz wurde für sein Engagement u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz (1971), dem Leo-Baeck-Preis (1999), mehreren Ehrenbürgerwürden/ Ehrendoktorwürden und dem Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern (2012) geehrt.

Wann eine Trauerfeier/ Bestattung für  Berthold Beitz stattfindet, ist noch nicht bekannt.

Nachtrag: Die offizielle Trauerfeier für Berthold Beitz findet am 26. September 2013 in der Villa Hügel, Essen statt. Die Beerdigung des Unternehmers soll noch in der 32. KW auf dem Friedhof Essen-Bredeney im engsten Familienkreis stattfinden.

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