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Private Bestattungsunternehmen und deren Arbeit

Bestattungsunternehmen sind Dienstleister, die zwar mitunter in kommunaler Trägerschaft laufen, aber meist privatwirtschaftlich geführt werden. Welche Arbeiten diese ausführen, hängt davon ab, was die Hinterbliebenen in Auftrag geben. Dazu kann ebenso die Bergung einer Leiche gehören wie die hygienische Totenversorgung. Üblich ist die kosmetische Behandlung, vor allem nach Unfällen, Einkleidungen und Überführungen sowie Einbettungen in den Sarg. Eine große Bandbreite der Arbeit nehmen Behördengänge verschiedener Art ein. Das kann das Besorgen von Sterbeurkunden ebenso sein wie die Bestellung von Blumenschmuck für die Trauerfeier oder Grabschmuck.

Was und wie geben die Hinterbliebenen in Auftrag?

Die Hinterbliebenen wenden sich im Normalfall nach dem Tod des Verstorbenen an einen Bestatter, der die Leiche im Krankenhaus oder auch zu Haue abholt. Dann wird ein Termin vereinbart, an dem die Familie oder derjenige, der sich um die Trauerfeier kümmern wird, beim Bestattungsunternehmen vorspricht, um alle Dienstleistungen zu abzustimmen. Hier wird über die Bestattungsart gesprochen, Sarg oder Urne werden ausgesucht. Es gibt meist einen Musterraum und viele Kataloge. Der Begräbnisablauf ist ebenfalls Gegenstand dieses Termins. Manche Bestatter bestellen bei der gewünschten Gärtnerei den Blumenschmuck, oder auch die Zeitungsanzeige kann über das Bestattungsinstitut in Auftrag gegeben werden.

Welche Kosten entstehen?

Bestattungsunternehmen stehen immer wieder wegen hoher Kosten in der Kritik. Hintergrund ist, dass kaum ein Hinterbliebener Zeit und nervliche Verfassung hat, um von verschiedenen Bestattungsunternehmen Kostenvoranschläge machen zu lassen, und somit jeder Preis akzeptiert wird. Das nutzen die schwarzen Schafe der Branche aus. Es werden für viele Wege, die der Bestatter erledigt, horrende Fahrkosten verlangt, auf gekaufte Artikel Unsummen aufgeschlagen und Ähnliches mehr. Die Kosten für eine Beisetzung können erheblich variieren. Das hängt von den Gebühren der Gemeinde ab, den ausgewählten Utensilien und nicht zuletzt den Kosten des Bestatters. Mit einigen Tausendern muss auf alle Fälle gerechnet werden, wobei die Kosten für die Grabstelle und deren Stein noch nicht beinhaltet sind.


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3 Kommentare

  1. Ich habe diese besondere Werbung selbt gehört als sie noch im Radio zu hören war. Mir persönlich hat es zwar nicht gefallen aber trotzdem bin ich nicht der Meinung das dies eine unzulässige Werbung war. Sicherlich wird es nie Werbung geben die allen Menschen gefällt. Andererseits wieder dürfte dieser Gewinn viele Menschen dazu bringen über ihren eigenen Tod und die eigene Beerdigung nachzudenken. Viel zu selten kommt es vor das jemand sich zu Lebzeiten bei seinem Bestatter meldet um mitzuteilen wie er sich seine Beerdigung wünscht. Nur wer zu Lebzeiten bereits vorsorgt kann sichergehen das seine Bestattung nach seinen eigenen Wünschen abläuft. Man muss ja nicht zwangsläufig jedes kleinste Detail planen. Wer vorher seine eigene Beerdigung plant kann auch einen letzten Abschiedsgruss an seine Angehörigen und Freunde richten der dann bei der Bestattung vorgetragen wird. Schließlich soll es sich bei einer Beerdigung um einen würdevollen Abschied handeln und nicht um eine einfache Entsorgung einer Leiche. Wem es völlig egal ist wie er beerdigt wird drückt meiner Meinung nach damit auch indirekt aus das es ihm egal ist wie sich seine Angehörigen fühlen wenn er nicht mehr lebt. Niemand weiss wann, wo und wie er sterben wird. Dies dürfte Grund genug sein rechtzeitig alles zu planen.