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Mit welchen Kosten muss man für eine Feuerbestattung rechnen?

Früher gab es den viel zitierten Spruch, dass nur der Tod umsonst sei. Davon sind wir heute bei Weitem entfernt, denn die Beerdigung oder auch Feuerbestattung unserer Toten kostet alles in allem mit Grabstein und Grabplatz eine ganze Menge. Daher kommt die Frage auf, was eine Feuerbestattung kosten würde. Dies kann man jedoch leider nicht pauschal beantworten. Die Wünsche sind hier verschieden und können von einer relativ preiswerten Leistung bis zu einer sehr teuren Angelegenheit reichen.

Was ist teurer – Feuerbestattung oder Beerdigung?

Eine Feuerbestattung unterscheidet sich in den prinzipiellen Kosten zunächst nicht von einer Beerdigung. Die Gebühren für Fremdleistungen wie den Friedhof sind ähnlich. Bei einer Feuerbestattung kommen die Gebühren des Krematoriums hinzu. Ähnlich sind wiederum die Kosten für die Trauerfeier und allem was dazugehört. Dazu kommen die Leistungen des Bestattungsunternehmens, die oft sehr hoch sind. Hier geht man größtenteils davon aus, dass in einer solchen Situation, in der man ein Unternehmen dieser Art in Anspruch nimmt, keiner die Nerven und die Zeit besitzt, Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Gibt es hilfreiche Tipps?

Im Internet findet man zahlreiche Angebote, auch von überregional tätige Unternehmen. Diese bieten ihre Leistungen schon ab rund 500 Euro an, können aber leicht bis zum 4 oder 5-fachen kosten. Während einige Kosten bei einer Feuerbestattung weniger sind, als bei einer Beerdigung, gibt es auch Kosten, die sich gegenläufig verhalten. Die preiswerteste Art einer Bestattung ist eine solche, die anonym durchgeführt wird. Handelt es sich um einen weitläufig Verwandten, oder kann man sich durch räumliche Entfernung ohnehin nicht um das Grab kümmern, ist dies unter Umständen eine vernünftige Lösung. Je aufwendiger der Grabplatz, um so höher sind auch hier die Kosten. Ein Urnengrab ist im Normalfall kleiner, als eines für Särge. Auch ob das Grab nach 20 Jahren eingeebnet wird, oder für länger gekauft werden kann, spielt eine Rolle.

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Ein Kommentar

  1. Ansich empfinde ich eine anonyme Bestattung als nicht vernünftig. Klar kostet ein Urnengrab meist mehr Geld und muss zudem gepflegt werden- ich tue das gerne für meine Familie. Ich kann natürlich auch diejenigen verstehen, die weit entfernt wohnen, aber man kann in der heutigen Zeit auch ein Unternehmen mit der Pflege des Urnengrabes beauftragen und wenn man sich für einen Platz in einer Urnenwand entscheidet, ist eine Pflege kaum nötig.