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Konzept aus Österreich – Urnenbox

Urnenbox – für eine pietätvolle Urnenbestattung am bestehenden Grab

Der Wunsch nach Feuerbestattungen steigt stetig. 70 % aller Bestattungen sind heute Feuerbestattungen und die Hinterbliebenen wünschen sich eher eine Bestattung mit der Urne im bestehenden Familiengrab, statt in einer oft schmucklosen Urnenwand – oder die Urne einfach in der Erde zu vergraben.


Die Beisetzung der Urnen in Urnenwänden lässt häufig keine aktive Trauerbewältigung für die Hinterbliebenen zu. An den Urnenstelen gibt es meist keine Gelegenheit, Kränze, Blumenschmuck oder Grablaternen anzubringen. Der Wunsch, mit diesen Andenken aktive Trauerarbeit zu leisen, bleibt somit unerfüllt.

Für diese Wünsche der Trauernden hat eine österreichische Firma die so genannte Urnenbox für bestehende Gräber entwickelt. Ohne größere Veränderungen vornehmen zu müssen, wird die Urnenbox einfach in das bestehende Grab integriert. Die Urnenbox ist absperrbar und gebrauchsmusterrechtlich und markenrechtlich geschützt. Die Abdeckung aus passendem Naturstein kann individuell gestaltet oder auch graviert werden. In der Urnenbox finden bis zu fünf Urnenkapseln oder 2-3 Schmuckurnen Platz.

Mit diesem Konzept, stellt die RTR Design e.U. aus dem österreichischem Münichreith, ein völlig neues, innovatives Urnenbestattungs- Behältnis vor, das eine würdevolle und individuell gestaltete Beisetzung im bestehenden Familiengrab – statt in einer unpersönlichen Urnenwand – ermöglicht. In Deutschland ist diese Art der Beisetzung noch nicht zugelassen. (Quelle: www.grabbox.at oder www.urnenbox.at)

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Ein Kommentar

  1. Hallo und guten Tag,ich denke, wenn die Menschen sich Webseiten anschauen und die Möglichkeiten kennenlernen, die man uns Deutschen nicht zugestehen möchte, dann findet man heraus, dass die Trauerverarbeitung ganz anders ablaufen kann. Viele Menschen können hierzu etwas sagen, jedoch müssten sie dazu bereit sein, dass sie öffentlich gestehen, dass sie eine Ordnungswidrigkeit begangen haben. Traurig genug, dass wir in Deutschland mal wieder hinter diversen Ländern mit anderen Möglichkeiten hinten anstehen. Warum sollen wir wohl keine Urne zu Hause haben? Vielleicht nur, damit die Friedhöfe weiter abkassieren können? Die Asche eines Verstorbenen tut niemandem etwas und sie ist so sauber, dass es keinen Grund gibt, sie nicht haben zu dürfen.Ich bin sehr gespannt, wie lange dieses antiquierte Gesetz der Friedhofspflicht von 1934 noch erhalten bleibt. Das sagt doch etwas aus. Mit lieben Grüßen Ingrid Ch. Hoerner