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Hohe Haftstrafen im Mordprozess gegen zwei Bestatter

Bereits am 31.Januar 2010 berichteten wir über den anstehenden „Mordprozess gegen zwei Bestatter“ an einem Kollegen. Heute wurden nun die beiden Beklagten vor dem Landgericht Nürnberg zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Einen der beiden Täter plagte wohl das schlechte Gewissen und er gestand das spätere Opfer, einen 43-Jährigen Bestatter, an Ostern 2007 mit einem Kantholz erschlagen und ihn später dann unter falschem Namen im Krematorium Passau verbrannt zu haben.

Im Prozess beteuerte der Haupttäter hingegen bis zuletzt seine Unschuld. Seinen Ausführungen nach, lebt das Opfer in den USA oder sei untergetaucht. Das Landgericht sah aufgrund der Beweislage und den Aussagen des zweiten Beteiligten, die Schuld als erwiesen an und verurteilte den Haupttäter zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe, sowie seinen Komplizen zu 13 Jahren Haft.

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Ein Kommentar

  1. D. Lopez sagt:Ich finde es doppelt ieertirirnd, weil ich aus einer Kultur stamme, wo man ffcr die Bestattung genauso gespart hat, wie ffcr die Hochzeit, denn bei meiner Bestattung, so meinen wir das, bin ich noch der Gastgeber. Ja, die Billigkultur in der Bestattungsbranche ist m. E. auch (oder vor Allem) ein Zeichen der Art der Besche4ftigung mit dem eigenen Tod.