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Hessischer Landtag berät über Änderungen im Bestattungsgesetz

Da das Hessische Friedhofs- und Bestattungsgesetz zum Ende diesen Jahres ausläuft, muss der Landtag über verschiedene Themen beraten. Neben der von der SPD geforderten Aufhebung des Sargzwangs für muslimische Bestattungen, müssten auch Inhalte wie die Leichenschau und die damit verbundenen Ausbildung der Beschauer neu festgelegt werden.

Die Fraktionen der SPD und vom BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN wollen die Vorraussetzungen schaffen, das es Muslimen möglich macht, sich nach ihrer religiösen Überzeugung auch ohne Sarg in Hessen bestatten zu lassen. Aufgrund des bestehenden Gesetzes und des damit geltenden Sargzwanges, werden momentan noch viele zugezogene Muslime nach ihrem Ableben in ihre Heimatländer transportiert um dort bestattet zu werden.


Nach muslimischem Recht wird nach der rituellen Waschung der Leichnam in Leinentücher eingeschlagen und soll ohne Sarg, in einem Grab mit Blickrichtung gen Mekka beigesetzt werden. Nach Möglichkeit sollte eine Beerdigung des Leichnams noch am Sterbetag erfolgen.

Die CDU-Abgeordneten im Hessischen Landtag stehen dem geplanten Gesetzentwurf skeptisch entgegen und begründen dies mit bereits bestehenden Ausnahmegenehmigungen ( § 16 Abs. 4 und § 18 Abs. 2 )

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