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Gesundheit: Bluthochdruck Todesursache Nummer 1

Bluthochdruck, von Medizinern als Hypertonie bezeichnet, ist zwar in letzten Jahrzehnten eine Erkrankung die seltener auftritt, dennoch handelt es sich hier immer noch um die Todesursache Nummer Eins. So leiden viele Menschen an Hypertonie, weil sie ADHS-Medikamente einnehmen müssen zu große Mengen Energydrinks konsumieren oder aber mit Zahnfleischentzündungen zu kämpfen haben.

Immer mehr Menschen haben ihren Blutdruck im Griff

Dass die sogenannten Volkskrankheiten zunehmen, wissen Mediziner und durchaus haben sich die Experten mit der steigenden Zahl bereits abgefunden. Durchaus gibt es aber in dieser Hinsicht auch gute Nachrichten, denn im Vergleich zu vor 20 Jahren hat sich der Blutdruck bei vielen Deutschen inzwischen normalisiert. Vor zwei Jahrzehnten war es demnach so, dass lediglich jeder zweite Bürger von seinem zu hohen Blutdruck wusste. 25% der Betroffenen wurden von ihrem Arzt behandelt, während sich lediglich bei 10 bis 15% der Blutdruck anschließend im Normalbereich befand.

Dies hat sich inzwischen enorm gebessert, denn heute wissen bereits 82% der Bürger von ihrem zu hohen Blutdruck, 72% werden sogar behandelt und über die Hälfte der Hypertonie-Patienten, rund 52%, freuen sich über recht gute Blutdruckwerte. Dies ist auch kaum verwunderlich, denn heutzutage gibt es über 500 verschiedene Arzneien, die bei dieser Erkrankung helfen können. Wer noch mit anderen Krankheiten zu kämpfen hat und demnach bei einigen Präparaten Wechselwirkungen fürchten muss, kann demnach auf ein anderes hilfreiches Blutdruckmittel ausweichen.

Jedes Jahr sterben 140.000 Menschen an den Folgen von Bluthochdruck

So hat sich sowohl die Diagnose, als auch die Therapie bei Hypertonie in den letzten Jahren enorm verbessert. Dennoch ist Bluthochdruck aber nach wie vor ein Problem hierzulande. Immer noch finden sich etwa 20 bis 30 Millionen Patienten auf dieser Welt, die mit Bluthochdruck kämpfen, wenn sie es denn wissen. Somit ist Hypertonie immer noch die Todesursache Nummer 1, wenn man bedenkt, dass der Druck in den Gefäßen hunderttausendfach zu Nierenversagen, Herzinfarkt, sowie Gehirnschlag führt.

Allein in Deutschland sterben jährlich rund 140.000 Menschen an den Folgen ihres zu hohen Blutdrucks. Hierbei handelt es sich um 18% aller Todesursachen, so dass die Hypertonie weiterhin an der Spitze steht. In den Industrieländern raubt Bluthochdruck nachgewiesen mehr Lebensjahre, als Alkoholmissbrauch oder Rauchen.

140/90 mmHg – Ein guter Blutdruckwert

Vor rund fünf Jahrzehnten war es noch so, dass Ärzte glaubten, dass der obere systolische Wert nicht unter 180 sinken darf. Experten nahmen an, dass ein bestimmter Druck nötig wäre, um das Gehirn mit genügend Blut versorgen zu können. Anschließend kam es zu einer Phase, wo diese Annahme wiederlegt wurde. Viele Jahre galten dann Blutdruckwerte von 120 zu 70mmHg als optimal.

Doch auch diese Annahme scheint nicht ganz zu stimmen, denn inzwischen meinen die Experten, dass der Blutdruck nicht unter 140/90 mmHg sinken sollte. Bei über 80 jährigen Menschen darf sich der obere Blutdruckwert auch ruhig bei 150 bis 160 einpendeln.

Bluthochdruck-Patienten können zudem einiges tun, um ihren Blutdruck zu normalisieren. So gilt es die Lebensführung positiv zu verändern und natürlich die richtigen Arzneien gegen Hypertonie regelmäßig anzuwenden. Viele Mediziner raten ihren Patienten, die mit Bluthochdruck kämpfen erst einmal zu einem gesünderen Lebensstil. Das heißt: Eventuell vorhandenes Übergewicht durch eine Diät senken, Raucher sollten zum Nichtraucher werden und für Sportmuffel gilt es mehr Bewegung in den Alltag zu bringen. Alkohol, Stress, übermäßig viel Fleisch hingegen gilt es besser zu meiden, stattdessen sollte der Diät Speiseplan mit viel Gemüse und Obst versehen werden. Erst, wenn diese Maßnahmen nicht gegen die Hypertonie helfen, kommen dann Arzneien gegen Bluthochdruck ins Spiel.

Wobei ebenso Unmengen von Energy-Drinks, sowie regelmäßig eingenommene ADHS-Medikamente, aber ebenso Zahnfleischentzündungen den Blutdruck in die Höhe treiben können. Regelmäßige Zahnarztbesuche sind somit auch hier wichtig, wohingegen auf den Energie-Drink Konsum ebenso geachtet werden sollte. ADHS-Patienten hingegen können unter Umständen auch mit alternativen Methoden gegen diese Krankheit vorgehen.

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