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Geldstrafe für französischen TV-Sender wegen Falschmeldung

Wegen einer Falschmeldung im französischen TV, muss nun ein Sender eine Geldstrafe von 100000 Euro zahlen.

Der Sender hatte im vergangenen Jahr eine Reportage über sexuelle Straftäter ausgestrahlt und den angeblichen Tod eines Kindes angeprangert. Dabei erwähnten die Reporter auch den Namen des angeblich verstorbenen Kindes.

Tatsächlich hatte der Junge das Verbrechen aber überlebt. Die Rundfunkaufsicht CSA sah es als erwiesen an, dass der Sender damit gegen den Berufsethos verstoßen habe und verurteilte den Sender zu der Geldstrafe.

Dass dieser Vorfall kein Einzelfall ist, belegt ein ähnlicher Fall. Hier hatte 2009 eine Reporterin eines Nachrichtensenders über den Tod eines vermissten Jungen berichtet. Auch damals wurde das Kind jedoch lebend gefunden.

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Ein Kommentar

  1. noch viel zu wenig! Kommt das Geld wenigstens den Betroffenen zu Gute?