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Friedhofspflicht contra Urnengrab im eigenen Garten

Viele Menschen möchten nach ihrem Tod an einem Lieblingsort bestattet werden- bei den meisten ist es der heimische Garten. Die traditionelle Beisetzung ist out – nur noch ungefähr jeder zweite wünscht sie sich. Bislang galten als Alternativen der Ruheforst, Friedwald oder eine Seebestattung.

Der Ruf nach einer Auflockerung der Friedhofspflicht wird immer lauter und diese hätte ja auch einige Vorteile. Wenn man heute über einen Friedhof geht, sieht man häufig verwahrloste Gräber, die durch die Hinterbliebenen schlichtweg nicht betreut werden können, weil sie z.B. weit entfernt wohnen oder es an Zeit für die Pflege der Gräber aus gesundheitlichen, beruflichen oder privaten Gründen mangelt.

Natürlich darf auch nach dem Tod die Würde des Menschen unantastbar sein – es muss Orte des Trauerns oder des Zwiegespräches geben. Ohne dem ausdrücklichen Wunsch und dem Einverständnis des Verstorbenen, darf es keine Wunschort- Bestattung geben, nur weil es für die Angehörigen einfacher oder billiger ist.

Auch über den Tod hinaus wird es immer zwei Meinungen geben können – der Tod gehört eben einfach zum Leben dazu.

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