Entrümpelung nach Tod: Das sollte man wissen

Muss ein Haushalt aufgelöst werden, herrscht dabei häufig Zeitdruck, wodurch für die Hinterbliebenen des Verstorbenen eine zusätzliche Belastung entsteht. Daher kommt es in hohem Maße darauf an, dass die Entrümpelung organisiert und möglichst professionell angegangen wird. So können unnötiger Stress und Verzögerungen vermieden werden.

Eine besonders empfehlenswerte Lösung besteht natürlich darin, diese Umzugsfirma in München mit der Entrümpelung zu beauftragen. Ein professioneller Dienstleister sorgt schließlich dafür, dass die Haushaltsauflösung nach einem Todesfall zeitnah und reibungslos verläuft.

Worauf es bei der Entrümpelung eines Haushaltes grundsätzlich ankommt und welche Regelungen hinsichtlich des Mietverhältnisses zu beachten sind, erklärt der folgende Beitrag.

Haushaltsauflösung – Was bedeutet das?

Eine Wohnungsauflösung oder eine Haushaltsauflösung bedeutet, dass nach einem Todesfall der vollständige Haushalt des Verstorbenen ausgeräumt wird. Im Rahmen der Entrümpelung werden so der gesamte Hausrat, alle Möbelstücke sowie die persönlichen Gegenstände entsorgt, verschenkt, verkauft oder von anderen Haushalten übernommen.

So bleibt nach der Auflösung des Haushaltes eine vollkommen leere Wohnung zurück, die nach der erfolgten Entrümpelung wieder renoviert und im Anschluss neu vermietet oder verkauft werden kann.

Befugnis zur Entrümpelung eines Haushaltes

Grundsätzlich geht der Nachlass in einem Todesfall von dem Verstorbenen an seine Erben über. Zu diesem Nachlass zählt ebenfalls der vollständige Haushalt.

Die Entscheidung liegt somit bei den Erben, ob die Wohnung des Verstorbenen mitsamt der vorhandenen Einrichtung und dem Hausrat behalten oder eine Auflösung des Haushaltes vorgenommen wird.

Der Mietvertrag des Verstorbenen

Hat der Verstorbene in seiner Wohnung zur Miete gewohnt, geht in den Besitz der Erben auch der Mietvertrag des Verstorbenen über. Die Erben stehen dann vor der Wahl, ob sie den Mietvertrag behalten, um die Wohnung zu übernehmen und selbst zu bewohnen, oder den Vertrag zu kündigen.

Falls der Wunsch besteht, die Wohnung des Verstorbenen selbst zu beziehen, gibt es die Möglichkeit, in das Mietverhältnis einzutreten. Der Vermieter trägt die Erben dann als neuen Hauptmieter der Wohnung ein. Natürlich ist es auch in diesem Fall grundsätzlich möglich, eine Entrümpelung durchzuführen, um sich im Nachgang vollkommen neu in der übernommenen Wohnung nach dem eigenen Geschmack einzurichten.

Nach dem Paragrafen 580 des Bürgerlichen Gesetzbuches haben die Erben jedoch ebenfalls nach einem Todesfall das Recht, von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Innerhalb einer Frist von einem Monat nach dem Versterben des Hauptmieters muss der Mietvertrag dann jedoch gekündigt werden. Im Anschluss beginnt eine erneute Frist von drei Monaten, in welcher die Wohnung entrümpelt beziehungsweise der Haushalt aufgelöst werden muss.

Allerdings genießt in einem Todesfall auch der Vermieter ein Sonderkündigungsrecht des Mietvertrages. Für ihn ist es jedoch schwieriger, es zu nutzen, da dies nur möglich ist, sofern schwerwiegende Gründe vorliegen, aus welchen sich das Zusammenleben mit den Erben als unzumutbar erweisen würde, beispielsweise aufgrund von Haustieren oder einer Lärmbelästigung.

Die Möglichkeiten der Haushaltsauflösung

Grundsätzlich stehen für die Auflösung beziehungsweise die Entrümpelung einer Wohnung zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Die Wohnung kann zum einen in Eigenregie ausgeräumt werden, zum anderen kann auch ein professionelles Unternehmen mit der Aufgabe betraut werden.

Welche Alternative am sinnvollsten ist, ist vor allem davon abhängig, wie viel Zeit bleibt, bis die Wohnung vollständig entrümpelt sein muss. Ein professioneller Dienstleister ist in der Regel in der Lage, die Haushaltsauflösung wesentlich schneller zu realisieren.

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