Entrümpeln im Alter: So geht’s richtig

Wenn man schon etwas älter ist und bereits eine lange Zeit in einer Wohnung oder einem Haus wohnt, kann es schon einmal vorkommen, dass ein paar Räume ziemlich vollgestellt sind, was sich unter anderem negativ auf die Atmosphäre auswirken kann. Dadurch kann der Wohlfühlfaktor stark leiden. Allerdings gibt es eine recht einfache Lösung, mit deren Hilfe man sich innerhalb kürzester Zeit wieder richtig gerne in den eigenen vier Wänden aufhält: man entrümpelt. Damit das reibungslos vonstattengeht, muss man allerdings einige Aspekte beachten. Aus diesem Grund soll es im Folgenden darum gehen, wie man richtig entrümpelt.

Tipp 1: Den richtigen Zeitpunkt finden

Die Wohnung oder das Haus entrümpeln ist keine Aufgabe, mit der man mal eben spontan beginnt, weil es sich gerade anbietet. Stattdessen sollte man lieber mit Struktur vorgehen. Einen geeigneten Zeitpunkt, wann man mit dem Entrümpeln anfangen sollte, gibt es jedoch nicht – zumindest nicht direkt. Der richtige Zeitpunkt ist genau dann, wenn sich derart viele Gegenstände in den eigenen vier Wänden befinden, dass man sich nicht mehr wohlfühlen kann. Wenn das der Fall ist, sollte man definitiv prüfen, von welchen Dingen man sich trennen kann, was man vielleicht noch verkaufen oder auch verschenken kann.

Tipp 2: Entrümpeln als Ausgleich ansehen

Gerade dann, wenn der Alltag sonst ein wenig stressig ist, ist es umso wichtiger, dass man bei Bedarf innerlich zur Ruhe kommen kann. In einer vollgestellten Wohnung geht das allerdings relativ schlecht. So richtig entspannen kann man sich erst, wenn die Umgebung ordentlich und aufgeräumt ist. Insofern kann es auch eine gute Idee sein, wenn man sich bereits im Voraus daran erinnert, dass man sich nach dem Entrümpeln gut fühlen wird – so bleibt die Motivation erhalten! Außerdem sollte man nur an den Tagen mit dem Entrümpeln starten, an denen man sich psychisch wohlfühlt.

Tipp 3: Nichts überstürzen und stattdessen auf eine realistische Planung setzen

Grundsätzlich sollte man sich realistische Ziele setzen, damit das Entrümpeln nicht im totalen Chaos endet. Wie man die Sache angeht, ist dabei allerdings vollkommen individuell – während die einen sich extra einen Tag frei nehmen, starten andere ganz spontan mit dem Entrümpeln. Hier kommt es ganz darauf an, was für ein Typ man ist und was man bevorzugt. Wichtig ist dabei, dass man stets den Überblick behält. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, wenn man erstmal mit einem einzelnen Schrank beginnt und sich dann immer weiter vorarbeitet.

Tipp 4: Unnötige Gegenstände aussortieren

Der schwierigste Teil beim Entrümpeln ist der, an dem man sich entscheiden muss, welche Gegenstände man behält und welche nicht. Allerdings gibt es hier eine empfehlenswerte Vorgehensweise, mit deren Hilfe man relativ leicht feststellen kann, ob man eine bestimmte Sache in Zukunft noch benötigen wird. Hierbei fragt man sich, wann man den Gegenstand zuletzt benutzt hat und welche Rolle er spielt. In diesem Zusammenhang sollte man sich auch fragen, warum man das Bedürfnis hat, die Sache aufzuheben, ob sie mittlerweile noch wichtig ist, und ob sie irgendwelche Gefühle hervorruft.

Wenn man sich dafür entschieden hat, welche Gegenstände ausgemistet werden können, kann man entscheiden, ob sie weggeschmissen, verkauft oder verschenkt werden. Wenn man zum Beispiel in Leverkusen wohnt, kann man das entweder selbst tun, oder aber einen Entrümpler aus Leverkusen beauftragen. Vor allem im Alter kann das die deutlich einfachere und vor allem komfortablere Wahl sein.

Dass es so schwierig ist, sich von einigen Sachen zu trennen, liegt in den allermeisten Fällen nämlich daran, dass man mit den Gegenständen bestimmte Emotionen verbindet – in der Regel positive. Manchmal kann es aber auch sein, dass man bei näherer Betrachtung eines Gegenstands ein schlechtes Gewissen bekommt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Gegenstand repariert werden muss oder man ihn eigentlich öfter benutzen möchte. Grundsätzlich ist es besser, sich von etwas zu trennen, wenn es wahrscheinlicher ist, dass man die Sache nicht mehr benutzen wird.

Tipp 5: Kisten sorgen für mehr Ordnung beim Entrümpeln

Oft wird der Begriff Entrümpeln grob missverstanden. Man entrümpelt nicht wirklich, wenn man einfach nur alles, was einem in den Weg kommt, in die Mülltonne stopft. Besser ist es, die eigenen vier Wände mit System auszumisten. Hier bieten sich vor allem Kisten an, die man im besten Fall noch beschriftet, sodass man sie sofort zuordnen kann, wodurch man im Endeffekt deutlich besser planen kann.

Tipp 6: Langsam vorarbeiten

Grundsätzlich sollte man von klein nach groß entrümpeln und nicht quer durcheinander. Dadurch kann man im Zimmer mehr und mehr Platz schaffen, was das Entrümpeln im Ganzen deutlich einfacher gestaltet. Außerdem ist es auf diese Art und Weise deutlich entspannter, den Anfang zu finden. Schließlich geht es schneller, wenn man eine einzelne Schublade entrümpelt als einen ganzen Schrank. Darüber hinaus sind es vor allem die kleinen Erfolgserlebnisse, die für das nötige Maß an Motivation sorgen.

Tipp 7: Die alten Sachen der Kinder abholen lassen

Wenn die Kinder schon aus dem Haus sind, heißt das noch lange nicht, dass sich gar keine Gegenstände von ihnen mehr im Haus befinden. Hier bietet es sich an, die Kinder zu kontaktieren und sie darum zu bitten, die alten Sachen abzuholen. Einfach wegwerfen sollte man die Gegenstände auf gar keinen Fall. Schließlich kann es sein, dass die Kinder noch an den Sachen hängen und sie gerne selbst behalten würden. Im Zweifelsfall kann man den Kindern ja immer noch eine großzügige Frist gewähren: Wenn ihnen etwas an den Sachen liegt, werden sie sie auch abholen. Natürlich sollte man sich aber auch daran orientieren, wann die Kinder Zeit haben.

Tipp 8: Keine unnötigen Gegenstände ansammeln

Damit man nicht nach ein paar Monaten schon wieder entrümpeln muss, sollte man genau darauf achten, welche und vor allem wie viele Gegenstände man sich ins Haus holt. Manche vertreten hier die Theorie, dass es am besten ist, wenn für jeden neuen Gegenstand, den man sich besorgt, ein alter „gehen“ muss. Diese Methode ist mit Sicherheit nicht für jeden geeignet, kann aber unter Umständen funktionieren. Es kann aber auch schon reichen, einfach mal zu überlegen, was man denn wirklich braucht und was eben nicht.

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