Eine Todesanzeige aufgeben

Zur öffentlichen Bekanntmachung eines Todesfalls ist eine Todesanzeige in einer Zeitung üblich. Bei dieser Gelegenheit wird normalerweise auch gleich das Datum, die Uhrzeit und der Friedhof für die Beerdigung genannt, damit Freunde und Bekannte teilnehmen können. Bei Katholiken ist auf der Todesanzeige zumeist auch noch vermerkt, wann die Rosenkränze gebetet werden.

Wo erscheint die Todesanzeige?

Für die Schaltung der Todesanzeige wird in der Regel eine regionale Zeitung gewählt, die von den meisten Personen innerhalb der Stadt oder Gemeinde und der näheren Umgebung gelesen wird. Traueranzeigen erhalten einen Platz im Anzeigenteil. Größere Zeitungen verfügen manchmal über verschiedene Ausgaben, die in ihrem regionalen Teil auf eine bestimmte Region ausgerichtet sind.

In diesem Fall kann die Todesanzeige entweder für die Gesamtausgabe oder nur für bestimmte Bezirke gebucht werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, eine Todesanzeige im örtlichen Amts- oder Mitteilungsblatt bzw. im Stadtanzeiger zu schalten, was sicherlich von den Kosten her niedriger liegt.

Der Aufbau einer Traueranzeige

Die Dimension einer Todesanzeige liegt im Ermessen der Hinterbliebenen. Zur Auswahl stehen wenige Zentimeter bis hin zu einer kompletten Seite. Die Kosten für eine Tpdesanzeige orientieren sich an der Größe. Todesanzeigen sind zumeist mit einem schwarzen Rand umgeben, damit auf den ersten Blick ersichtlich wird, dass es sich um eine Annonce über einen Todesfall handelt.

Eine Todesanzeige setzt sich aus dem Namen und einem Foto der verstorbenen Person, dem Geburts- und Sterbedatum, einem religiösen oder weltlichen Symbol, einem Trauerspruch und aus den Informationen zur Trauerfeier zusammen. Üblicherweise schalten die Hinterbliebenen nach der Bestattung auch noch eine Danksagungsanzeige.

Was in einer Todesanzeige enthalten sein sollte

Wenn Sie eine Todesanzeige schreiben, sollten Sie einige grundlegende Informationen angeben. Sie sollten den Namen der verstorbenen Person und Details über die Beerdigung oder den Gedenkgottesdienst angeben. Vielleicht möchten Sie auch die Organisationen angeben, an die Spenden im Namen des Verstorbenen gespendet werden können, sowie einige biografische Informationen.

Wie viele Informationen Sie in eine Todesanzeige oder einen Nachruf aufnehmen, bleibt Ihnen überlassen. Sie können durch Zeit, Budget oder Wortlimit/Veröffentlichungsraum begrenzt sein oder auch nicht.

Zumindest sollten Sie einige grundlegende Informationen in die Todesanzeige Ihres geliebten Menschen aufnehmen.

  • Vollständiger Name des Verstorbenen, einschließlich des Mädchennamens, früherer
  • Ehenamen und eventueller Spitznamen
  • Datum und Ort des Todes
  • Todesursache (optional)
  • Hinterbliebene (Namen der überlebenden Familienmitglieder – optional)
  • Details zur Beerdigung/Gedenkfeier (öffentlich oder privat); wenn öffentlich, geben Sie Datum, Uhrzeit und Ort an
  • Name der Organisation/der Wohltätigkeitsorganisation für Spenden

Wenn Sie eine längere Todesanzeige vorbereiten, möchten Sie vielleicht auch einige biografische Informationen hinzufügen.

  • Datum und Ort der Geburt
  • Datum und Ort der Heirat
  • Ehepartner und Kinder
  • Ausbildung, einschließlich besuchter Schulen und eventueller Abschlüsse/Ehrungen
  • Militärdienst, einschließlich etwaiger Ehrungen/Auszeichnungen
  • Beruflicher Werdegang, einschließlich bekleideter Positionen und Auszeichnungen/Errfolge
  • Mitgliedschaften in Organisationen, einschließlich religiöser, bürgerlicher, kultureller und brüderlicher Organisationen
  • Besondere Errungenschaften
  • Hobbys und Interessen
  • Persönliche Details: Persönlichkeit, Humor, Vorlieben/Abneigungen, etc.

    Ihr Bestattungsunternehmer kann ebenfalls eine Informationsquelle sein und wird Ihnen bei der Formulierung der Traueranzeige helfen, die in Ihrer Gegend üblich sein könnte.


Die Trauer öffentlich machen

Eine solche Anzeige ist von einer Traueranzeige zu unterscheiden. Eine Traueranzeige wird in der Regel erst nach der Beisetzung veröffentlicht und dient dazu, dem Verstorbenen zu erinnern, etwa am jährlichen Todestag. Auf diese Weise gerät der Verstorbene nicht in Vergessenheit und für viele Hinterbliebenen gehören beide Arten von Anzeigen zu ihrer zu bewältigenden Trauerarbeit dazu.

-> Trauer öffentlich machen


 

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