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Digitales Zeitalter macht auch vor dem Tod nicht halt

Bisher sah man höchstens ein Bild des Verstorbenen – eingelassen in einem Grabstein.

Nun bietet eine holländische Firma einen LCD-Bildschirm an, der in eine kleine Aussparung im Grabstein eingelassen wird. Dieser kleine Computer mit LCD-Schirm, wird über Solar oder Batterie mit ausreichend Energie versorgt. Bis zu 3 x täglich kann man mit Hilfe eines kodierten Schalters in Verbindung mit einem Infrarotsystem den Computer starten und der Besucher des Grabes wird für 1 bis 3 Minuten informiert. Im Dunkeln und unter null Grad Außentemperatur funktioniert das Gerät leider nicht. Der Bildschirm wird durch eine Halterung aus Edelstahl und durch Verbundglas vor Vandalismus und äußeren Witterungseinflüssen geschützt. Leider ist diese Idee nicht ganz billig: Die Kosten für eine digitale Grabplatte belaufen sich auf 2500 – 5000 Euro.

Diese digitale Grabplatte ermöglicht es den Hinterbliebenen mehr über ihre geliebten Verstorbenen in Erinnerung zu halten. Mit Hilfe eines Computerprogramms, könnten so z. B. persönliche Bilder oder Filmsequenzen zu Erlebnissen, Beruf, Lebensverhältnisse des Verstorbenen informativ dargestellt werden.

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