Die zwei Arten des Todes

Jedes Jahr sterben ungefähr 850000 Menschen in Deutschland. Zeitgleich steigt das Lebensalter der Bevölkerung. Der Grund für die immer älter werdende Bevölkerung liegt in der gestiegenen Lebenserwartung. Der Umstand der heutigen hohen Lebenserwartung ist die immer besser werdende Technik und Medizin. Der technische Fortschritt lässt besonders die Anzahl der Kindersterblichkeit sinken. Kinder die heutzutage geboren, werden, erleben zu 80 Prozent ihr 80. Lebensjahr. Bei den Todesursachen wird von dem natürlichen Tod oder dem unnatürliche Tod gesprochen.

Die unnatürliche Todesursache

Ist das Versterben, aufgrund einer Fremdeinwirkung erfolgt, so bezeichnet man dieses als unnatürlichen Tod. Verstirbt ein Angehöriger direkt nach einem Unfall, so wird von einem unnatürlichen Tod gesprochen. Selbiges gilt auch bei dem Tod nach einem Verbrechen. In dieser Kategorie fällt jeder Tod, der seine Ursache im Mitwirken von Fremdverschulden oder aufgrund von äußeren Umständen findet. Bei Selbstmord dem Suizid kann auch von einem unnatürlichen Tod gesprochen werden. Dies ist dann der Fall, wenn der Suizid von anderen verursacht wurde. So fällt der Tod wegen Herzversagen, der zum Beispiel bei einer Hüftgelenkoperation eintritt auch in diesen Bereich. Statistisch gesehen sind unnatürliche Todesfälle relativ selten. Noch nicht einmal fünf Prozent der Todesfälle sind dem unnatürlichen Tod zuzuordnen.

Die natürliche Todesursache

Da die Bevölkerung wegen der heutigen gestiegenen Lebenserwartung immer älter wird, steigt auch die Anzahl der natürlichen Todesursache. Aufgrund eines hohen Alters über 60 Jahre kann die körperliche Leistungsfähigkeit gemindert werden. Verstirbt jemand aufgrund seines hohen Alters an Herzversagen, so wird hier von einem natürlichen Tod gesprochen. Sobald keine äußeren Einflüsse den Tod verursachen, spricht man von einem natürlichen Tod. Dem natürlichen Tod ist auch das versterben wegen Krankheit oder Organversagen zuzuordnen. Etwa 40 Prozent der natürlichen Todesursache gehen auf das Konto von Kreislauferkrankungen. An Krebserkrankungen versterben circa 225000 Menschen und 60000 Sterbefälle sind auf einer Erkrankung des Atmungssystems zurückzuführen.

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