Die Bestattung

Der Tag der Bestattung ist ein ganz besonderer, der den meisten Angehörigen sehr schwer fällt. Trauer und Tränen bestimmen diesen Tag, der so voller Emotionen steckt. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass er gut strukturiert und geplant ist. An erster Stelle steht dabei die Benachrichtigung von Freunden und Verwandten sowie die Traueranzeige. Sie sollte in einer örtlichen Zeitung geschaltet werden. Es folgen Formalitäten beim Bestatter, dem Pfarramt und der Friedhofsverwaltung. Beim Floristen muss ein Kranz bestellt und die Wahl der Lokalität für das Trauermahl sollte getroffen werden. Wer Angst vor der Bestattung hat, kann zudem seinen Hausarzt aufsuchen und sich etwas zur Beruhigung verschreiben lassen.

Die Trauerfeier

Erfolgt vor der Bestattung ein Gottesdienst, so muss dieser in Absprache mit dem Kirchenvertreter vorbereitet werden. Es sollte rechtzeitig in der Kirche Platz genommen werden, nur so kann innerlich ein wenig Ruhe entstehen. Wer dies nicht macht, muss davon ausgehen, dass die kommenden Trauergäste bis zum Beginn des Gottesdienstes ihrem Mitgefühl Ausdruck verleihen werden. Beim darauf folgenden Teil in der Friedhofshalle besteht die Möglichkeit die Musik selbst auszuwählen. Die Trauerfeier an sich dauert meist nur 20 Minuten. Pünktlichkeit ist hier sehr wichtig, da oftmals andere Trauerfeiern folgen.

Am Grab

Wird im Anschluss der Trauerfeier die Urne oder der Sarg bestattet, so begibt sich die Trauergesellschaft gemeinsam zum Grab. Hier finden nun die mit den Trauerredner besprochen Riten statt. Sind persönliche Nachrufe geplant, so finden sie hier Platz. Allerdings sind spontane Nachrufe unangebracht. Anschließend können sich die Angehörigen vom Verstorbenen verabschieden. Es ist weit verbreitet kleine Briefe mit einem letzten Gruß oder einzelne Blumen in das Grab zu werfen und den engsten Angehörigen das Beileid nochmals auszusprechen. Sollte dies nicht gewünscht sein, so ist es sinnvoll schon in der Traueranzeige darauf hinzuweisen: „Wir bitten von Beileidsbekundungen am Grab abzusehen“.

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