Die Bedeutung von Christi Himmelfahrt

Der Feiertag namens Christi Himmelfahrt heißt auf Lateinisch Ascensio Domini, was so viel wie „ der Aufstieg des Herren“ bedeutet. Die Christen glauben daran, dass an diesem Tag Jesus zu Gott zurückkehrte und in den Himmel aufgestiegen ist. Dieser Feiertag wird jährlich genau 39 Tage nach dem Tag des Ostersonntags gefeiert. Somit fällt Christi Himmelfahrt jedes Mal auf einen Donnerstag, der frühestens am 30. April sein kann und spätestens am 3. Juni.

Die Auferstehung von Jesus Christus

Die Auferstehung von Jesus dauerte 14 Tage an und während dieser Zeit zeigte er sich seinen Jüngern, um anschließend in den Himmel aufzufahren und sich zur rechten Seite von Gott zu erheben. Die drei Tage, die sich vor dem Feiertage ereignen, nennt man die so genannten Bitt-Tage und diese werden mit besonderen Prozessionen begangen. Die Christen bitten dabei für eine gute Ernte bei diversen Feldumgängen.  Vor allem sind die Bitt-Tage ein freudiges Ereignis, das in einem engen Zusammenhang mit Ostern steht, was bekanntlicherweise mit dem Fest zu Pfingsten sein Ende findet.

Bräuche und Traditionen der Christen

Zum Beispiel ist es in Erftstadt-Gymnich sogar der Brauch, einen besonderen Ritt zu veranstalten, an welchem Fußpilger, sowie Reiter teilnehmen können. Der Freitag, der nach Christi Himmelfahrt kommt, wird „Schauerfreitag“ oder „Hagelfreitag“ genannt. Weil man nach wie vor in vielen Orten bei den jeweiligen Prozessionen das Kreuz durch die Ortschaft trägt, bezeichnet man diese Woche auch als so genannte „Kreuzwoche“. In der modernen Neuzeit sind die menschlichen Motive hauptsächlich Brot für die Welt, Ehrfurcht vor dem Leben, sowie Frieden und Arbeit für alle. Manche Gegenden, wie zum Beispiel das Klosterstift in Südtirol oder der bayerische Mittenwald bewahren die Tradition, eine Statue von Jesus auf den Speicher der Kirche zu ziehen. Während der neun Tage zwischen dem Feiertag Christi Himmelfahrt und dem Ende des Festes zu Pfingsten finden die so genannten Pfingstnovene statt – während dieser Zeit ist es Tradition, insbesondere den Heiligen Geist anzubieten.

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