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Das Einzige, was sicher ist im Leben

Eines Tages dem Tod zu begegnen ist das einzige Schicksal, das alle Menschen auf der Welt gemeinsam haben. Sterben zu müssen bereitet vielen große Angst. Die Furcht ist da, Schmerzen leiden zu müssen und vor allem, nicht zu wissen, was danach kommt. Medizinisch ist das Sterben recht schnell erklärt. Ein Mensch gilt dann als tot, wenn der Hirntod eingetreten ist. Für den eigenen Geist ist es dagegen meist nur schwer zu erfassen, was Tod wirklich bedeutet.

Es ist eine Glaubenssache

Jeder Mensch muss früher oder später mit sich selbst ausmachen, was der Tod für ihn bedeutet. Sei es das Ende für Körper und Geist oder sei es zwar der körperliche Verfall, aber der Übergang der Seele in einen anderen Zustand. Das Sterben ist allgegenwärtig; in den Zeitungen, im Fernsehen und auch unter den Menschen die einen im Leben begleiten. Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen kann beängstigend sein, es kann aber auch die eigene Angst ergründen und helfen, das eigene Bewusstsein zu sensibilisieren für das, was „danach“ kommt.

Sprechen, statt zu schweigen

Für viele ist das Thema Sterben dennoch ein Tabu. Es wird nicht darüber gesprochen. Dabei ist es gerade, wenn eine schwere Krankheit besteht, wichtig, sich mit dem eigenen Ableben oder dem eines geliebten Menschen auseinanderzusetzen. Abschiednehmen zu können ist ein Segen und ein wichtiger Teil der Trauerarbeit. Zu oft wird hinterher festgestellt, dass zu viele ungesagte Worte im Raum stehen. Die Zeit auf Erden sinnvoll zu nutzen mit etwas, was einem selbst Glück beschert, das sollte die Erkenntnis jedes Menschen sein, der sich mit der Endgültigkeit des Todes auseinandergesetzt hat. Eines der bekannteren Bücher, die sich mit dem Thema Sterben und vor allem dem Aufenthalt in einem Hospiz gewidmet haben ist „Interviews mit Sterbenden“ von Elisabeth Kübler-Ross. Nicht nur für Menschen lesenswert, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, sondern für jeden, der sich dem Thema auf emotionaler Ebene nähern möchte.

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