Betrugsfall- Bestatter zu 2 Jahren Haft verurteilt

Vor dem Ahlener Amtsgericht wurde heute ein besonders schäbiger Betrugsfall verhandelt und ging für den Angeklagten mit einer 2 jährigen Haftstrafe auf Bewährung + 100 Stunden soziale Arbeit zu Ende.

Hintergrund: Der Bestatter Stephan G. steckte sich über einen längeren Zeitraum Versicherungsgelder für Beerdigungen sowie Einäscherungen in die eigene Tasche. Des weiteren bezahlte er keine Rechnungen bei Blumenlieferanten, Friedhofsverwaltungen und Krematorien. Für außerordentlich pietätlos erscheint der Fall einer alten Dame. Dabei hatte der Angeklagte die Totenasche + Urne in einem Putzschrank entsorgt.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 50.000 €uro.

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