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Bestattungsform: Weltraumbestattung

Die wohl ausgefallenste und auch teuerste Bestattungsform ist die Weltraumbestattung. Ihrem Ursprung nach, stammt diese Idee aus Amerika und wurde 1997 erstmals erfolgreich durchgeführt.

Wer seine sterblichen Überreste mit einer Rakete in das Weltall schießen lassen möchte, sollte wissen, das nur ein kleiner Teil seiner Totenasche nach der Kremierung in einer speziellen Urne, die nicht viel größer als ein Lippenstift ist, ins All transportiert wird. Die restliche Asche des Verstorbenen kann konventionell beigesetzt werden.

Die Totenasche in der Aschekapsel wird dann zusammen mit anderen Urnen mittels einer Rakete in den Weltraum geschossen. Nachdem die Rakete im Weltraum angekommen ist, bewegt sie sich mit dem ausgeklingten Satelliten in 550 bis 800 Kilometer hohen Umlaufbahnen. Da der Satellit aber über keinen eigenen Antrieb verfügt, sinkt er in Richtung Erde und verglüht samt Inhalt, wenn er in die Erdatmosphäre eintritt.

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