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Beerdigungskosten senken Erbschaftssteuer

Beerdigungskosten steuerlich absetzbar

Angehörige können das Finanzamt an den Beerdigungskosten beteiligen, denn diese mindern als Nachlassverbindlichkeiten die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer.

Sollte kein Nachlass vorhanden sein oder reicht er für die Beerdigungskosten nicht aus, kommt ein Abzug der Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastung in der Einkommensteuererklärung in Betracht, wenn es sich um die Beerdigung eines nahen Angehörigen handelt und die Aufwendungen notwendig und angemessen waren.

Abzugsfähig sind nur unmittelbare Beerdigungskosten, wie beispielsweise für Sarg, Urne, Blumen und Kränze. Absetzbar sind auch Überführungskosten, Kosten der Todesanzeige oder des Beerdigungsinstitutes, Gebühren für Abschriften der Sterbeurkunde, Kosten für Grabstätte, Grabstein und die erste Bepflanzung.

Nicht abzusetzen sind dagegen die Kosten für Grabpflege, Trauerkaffee sowie die Trauerkleidung. Von den zu berücksichtigenden Kosten sind der Wert des Nachlasses und eventuell noch erhaltene Leistungen, zum Beispiel aus Versicherungen, abzuziehen.

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3 Kommentare

  1. Naja gut, bei einer Beerdigung denkt man daran sicher als letztes.

  2. spez an Janne

    der Kommentar trifft ja wohl erstmal nur für Hinterbliebene zu
    und dann wohl auch nur für solche die genügend Kohle haben.
    Da gibt es aber auch andere die durch so einen Tot richtig in finanzielle Probleme geraten .

    generelle Gedanken

    Über den eigenen Tod sollten sich die noch Lebenden vielleicht mal ein paar Gedanken mehr machen!
    Jeder sollte den Tod nicht verdrängen und das Denken daran immer nur verschieben, (weil unangenehm) sondern sollte sich aktuell mal damit auseinander setzen und u. U. auch mit seinen Leuten darüber reden / Gedanken austauschen. Keiner lebt ewig oder hat ja noch genug Zeit das später zu tun, jeden kann es schon Morgen erwischen.

    Ich spreche allen denen meine Hochachtung aus,
    — die sich schon zu Lebzeiten mit Ihrem Ableben eingehend befassen / befasst haben und
    was der Tot alles im Detail bedeutet sowohl für die Hinterbliebenen als auch finanziell,
    — die sich schon Gedanken gemacht haben was sein soll, im Fall des eigenen dahin sterben
    auf Raten (Koma, absoluter schwerst Pflegefall übermenschliche Belastung für Angehörige
    und andere etc, Sterbehilfe)
    — die schon – noch lebend – für sich Entscheidungen getroffen haben und ggf. auch
    schriftliche Regelungen gemacht haben wie sie es gerne hätten / was geschehen soll
    (Patientenverfügung, Organspende, Körperspende, Art der Beerdigung, etc.)
    und was sie schon vorbereitend bezüglich der entstehenden Kosten geregelt haben.
    (irgendwie angespartes Geld oder so)
    Ich kenne den %-satz nicht wie viele Menschen einfach so sterben
    — ohne über diese Punkte mal richtig (nicht oberflächlich) nachgedacht zu haben
    — ohne mit ihren Leuten über dieses Tabu-thema gesprochen zu haben
    — ohne Regelungen
    — ohne Testament
    oder wie viele zu lange gewartet haben bis sie dann u. U. wegen Krankheit nicht mehr dazu in der Lage sind sich damit zu befassen,
    und dann einfach alles den Hinterbliebenen überlassen, was sicherlich für den Toten einfacher ist, der hat ja dann keine Probleme mehr.

    Ich wünsche den Hinterbliebenen, dass der Tote möglichst die oben stehenden Punkte beherzigst hat
    und ansonsten ein langes und gesundes Leben in Frieden.