250 Gräber aus Bronzezeit entdeckt

Entlang der künftigen ICE-Strecke Erfurt-Halle/Leipzig haben Archäologen Gräber aus der frühen Bronzezeit entdeckt. Auf einem ca. 100 Hektar großen Areal nahe Oechlitz, haben die Forscher mehr als 250 Gräber aus der frühen Bronzezeit entdeckt. Bei den Funden handelt es sich um sogenannte „Etagen-Gräber“, in den die Verstorbenen übereinander bestattet wurden. Bei den Ausgrabungen konnten bisher mehr als 50.000 Funde gesichert werden. Funde belegen, das die Querfurter Platte seit mind. 7500 Jahren besiedelt wurde- die ältesten archäologischen Funde gab es im Saalekreis. Sie waren mehr als 7300 Jahre alt. Mehr als 300 teils gut ausgestattete Gräber, ordnen die Archäologen der linenbandkeramischen Kultur der frühen Jungsteinzeit zu.

Nachdem die Fundstücke katalogisiert, gereinigt sowie aufbereitet worden sind, sollen sie an das Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen- Anhalt in Halle zur Ausstellung gebracht werden.

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