240 Bleistifte für einen Menschen

Ein Teil des Forschungsprojektes „post mortem“ (lateinisch für „nach dem Tod“), der britischen Designerin Nadine Jarvis, sieht folgendermaßen aus:
Sie entwirft und fertigt Bleistifte, die nach der Kremierung aus dem Kohlenstoff von Verstorbenen gewonnen wird. Laut N.Jarvis, ist es möglich aus den Überresten einer verstorbenen Person ca. 240 Bleistifte herzustellen. Die Bleistifte will Jarvis aber nicht verkaufen, sondern sie sollen den Hinterbliebenen bei ihrer Trauerbewältigung helfen. Dafür versieht die Designerin, jeden Stift mit dem Namenszug des Verstorbenen.
Die Stifte werden in einer extra Holzkiste geliefert, in die man auch einen Anspitzer verbaut hat. Durch das Anspitzen, fallen die Stift-Reste in die Holzkiste zurück und werden dort, wie in einer Urne aufbewahrt.

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