17.300 € für eine Beerdigung

Das Geschäft mit dem Tod könnte für Bestattungsunternehmer in Japan nicht besser laufen.

Auch in Japan sorgt der demographische Wandel für eine Vergreisung der Bevölkerung. Eine wachsende Anzahl an Alten, sorgt in der japanischen Bestattungsindustrie für steigende Umsätze und macht es zu einer krisensicheren Branche.

Zu den Aufgaben des Bestatters gehören, die Waschung des Verstorbenen und die Aufbahrung in seinem Haus. Hinzu kommt ein buddhistischer Mönch, der zusammen mit den Angehörigen singt und am Sarg Räucherwerk verbrennt. Einen Tag später bringt die Familie den Verstorbenen in einen Tempel, wo er dann während einer Zeremonie einen buddhistischen Namen bekommt. Dann erfolgt eine Überführung in ein Krematorium, wo der Leichnam dann verbrannt wird.

Die Kosten für eine Bestattung in Japan belaufen sich im Schnitt auf 2,3 Mio. Yen (rund 17.300 Euro). Damit ist sie fast 3x so teuer wie in Deutschland.

Mit wenigen Worten: Wer in Japan unter die Erde möchte, muss sehr tief ins Portemonnaie  greifen.

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